Preis der deutschen Schallplattenkritik
Mitglied von Gesangsjurys, das kommt ab und zu vor. Doch seit vielen Jahren bin ich für den Preis der deutschen Schallplattenkritik aktiv – seit September 2025 auch als Erster Vorsitzender. Ein Verein, der unabhängig ist von der Tonträgerindustrie und in dem knapp 160 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über die besten Neuproduktionen urteilen. 32 Jurys umfasst der PdSK, zunächst wirkte ich bei „Oper II“ mit (Romantik bis Gegenwart), aktuell bei „Klassisches Lied und Vokalrecital“.
Eine Besonderheit des PdSK ist das „Quartett der Kritiker“, in dem live vor Publikum über ein Werk und dessen verschiedene Platteneinspielungen diskutiert wird. Mehrmals pro Jahr wirke ich an diesem Format mit, darunter beim Musikfest Berlin, an der Bayerischen Staatsoper oder beim Würzburger Mozartfest.
Der PdSK veröffentlicht nicht nur Vierteljahreslisten, sondern würdigt auch die besten Aufnahmen des Jahres. Die Ehrungen finden meist im Rahmen von Konzerten statt, im Auftrag des Vereins verlieh ich schon einige Male einen der Jahrespreise.

